150 Jahre SV Laupersdorf "Jubiläumsschiessen"

Die Schiesswochenteilnehmer Thusis beteiligten sich am Jubiläumsschiessen 150-Jahre SV Laupersdorf und konnten dabei den schönen 2. Gruppenrang erreichen. Gruppenbester war unser Tessiner Scharfschütze, mit dem Karabiner erzielte er sagenhafte 99 Punkte und gewann damit auch die Einzelkonkurrenz in der Kat. D! Herzliche Gratulation Ronnie zu Deinem Vollerfolg! Und herzliche Gratulation zu den guten Gruppenresultaten!

 

Einzel-Rangliste Feld D

 

71. Historisches Fahrtschiessen im Mollis

Heute Morgen versammelten wir uns um 10 Uhr in Mollis um den Tapferen Eidgenossen zu gedenken die vor gut 600 Jahren, erfolgreich, den Habsburgern die Grenzen aufzeigten!

Die Schlacht bei Näfels (Kanton Glarus/Schweiz) fand am Donnerstag, 9. April 1388 statt. Sie ist die letzte Schlacht des Konfliktes zwischen den Habsburgern und den Eidgenossen. Einige Zeit nach der Schlacht bei Sempach zogen die Eidgenossen vor das österreichische Städtchen Weesen am Walensee und besetzten es. Auch die Glarner erhoben sich gegen die Österreicher, denn die Herzoge von Österreich besassen im Glarnerland noch Rechte. 

Die Österreicher beschlossen darauf, sich dies nicht gefallen zu lassen und im April 1388 die Stadt Weesen zu überfallen. In der Nacht liessen habsburgfreundliche Bürger Österreichisches Kriegsvolk in die Stadt hinein. Die Eidgenossen und Glarner wurden in den Betten überrascht und getötet. Das in Weesen zusammengezogene österreichische Heer von 600 Mann zu Pferd und gegen 6000 Mann Fussvolk brach ins Lintal ein und überrannte die von nur 300 Glarnern verteidigte Linie. 

Die Österreicher drangen darauf plündernd das Tal hinauf. Hinter Näfels sammelten sich die herbeigeeilten Glarner, verstärkt durch einige Urner und Schwyzer, und als die Gegner diese kleine Streitmacht erblickten, griffen sie diese an. Steine und Felsblöcke sausten darauf in die Reitertruppe der Österreicher, und die Glarner benutzten die Verwirrung bei den Feinden und trieben sie in die Flucht. Darauf schlossen die Österreicher mit den Eidgenossen Frieden. 

Seither ist im Kanton Glarus jeder erste Donnerstag im April ein kantonaler Feiertag und es findet die "Näfelser Fahrt" statt, bei welcher die Glarner und Glarnerinnen zu Fuss nach Näfels ziehen und dort mit einer Feier der Schlacht gedenken. Dies in Kürze ein Abriss, mit was für Schwierigkeiten unsere Vorfahren zu kämpfen hatten.

Dies die Delegation welche die SGU heute vertreten hat: Kniend (v.l) Ronnie Jucker und Ronny Kiefer. Stehend v.l.: Milija Glavina, Maria Glavina, Patrik Jenal, Markus Lutz, Rös Witter, Kurt Witter und Peter Landolt.

Für Yannic Temperli fing das Fahrtschiessen schon am Vortag an, er totalisierte 44 Punkte. Um 10.24 bezogen die Schützen heute ihre Läger. Kurt hatte Pech, er musste seine Scheibe wegen eines Defektes wechseln und erzielte 40 Punkte. Peter tat es ihm gleich, ebenfalls 40 Punkte. Ronny kam auf 41. Milijan erzielte mit 44 Punkten den ersten Kranz. Markus bewies mit 47 Punkten, dass er das Stgw57 immer noch im Griff hat. Patrik glänzte mit 48 und Ronnie Jucker, unser B-Mitglied aus Locarno, holte den Gruppenpreis mit schönen 49 Punkten! Mit 353 Punkten konnten wir uns keine Hoffnung auf die erfolgreiche Titelverteidigung machen. Vergessen habe ich noch Maria als Einzelschützin! Sie musste, weil das Stgw. ihres Vaters einen Defekt erlitt auf ein fremdes Gewehr zurückgreifen, was ohne Probeschüsse ein schwieriges Unterfangen ist. Mit 37 Punkten erzielte sie ein Resultat, dass weit unter ihrem Können liegt.

Allen herzlichen Dank für die Teilnahme, im nächsten Jahr werden wir frühzeitig im Rest. Raben eine Reservation hinterlegen. Ein sehr empfehlenswertes Restaurant mit freundlicher Bedienung! Die Resultate des 71. Fahrtschiessens: 

Uster Einzelrangliste (2).pdf (65,83 kb)

Uster GR Gast.pdf (30,11 kb)

Uster. Fahrt.pdf (16,50 kb)

Uster Statistik Fahrt.doc (29,50 kb)

Gruppensieg am Freundschaftsmatch SG Zürich/StS Neumünster und Uster

Beim gestrigen Freundschaftsmatch gegen Zürich und Neumünster waren wir nur ein bescheidenes Trüppchen, zu wenig um im Sektionswettkampf überhaupt rangiert zu werden!

Dafür hat unsere A-Gruppe Ehre für die SGU eingelegt und mit deutlichem Vorsprung den Gruppenwettkampf gewonnen! Markus Hofmann - unser Pistolen- und 10m-Schütze zeigte sich bei seinem ersten 300m-Wettkampfeinsatz von der besten Seite und steuerte im Gruppenwettkampf gleich das Tagesbestresultat mit 194 bei. Maria Glavina erzielte schöne 192, Edwin Brunner der frustriert war weil seine Scheibe defekt war zog nach dem Scheibenwechsel alle Register seines Könnens und totalisierte gute 191, Markus Lutz schob 189 nach und Patrik Jenal machte mit 187 den Sack zu!  Herzliche Gratulation! Uster erreichte 953, im 2. Rang klassierte sich Neumünster mit 944 vor Zürich mit 933. Die Stadtschützen brachten 24 Teilnehmer und Neumünster deren 15 an den Start, die SGU nur magere 8!!

Markus der grosse Abräumer!

Markus siegte auch in der Kombination mit 383, punktgleich mit Barbara Kottler, das Entscheidungskriterium war wohl das höhere Gruppenresultat. Auf Rang 8. folgt Edwin mit 375, 10. Rang Maria 375, 11. Rang Markus mit 373 und Patrik im 12. Rang mit 372. 

Es ist nun aber nicht so, dass dies bereits alle Erfolge von Markus gewesen sind, nein auch bei den Pistolenschützen belegte er den 2. Rang was ihm noch zusätzliche Weingaben eintrug!

Rangliste Freundschaftssch.2022.pdf (3,08 mb)

Niederurnen gewinnt den 51. Vergleichsmatch gegen ZOB

Dieser traditionelle 51. Vergleichsmatch Gewehr 300 m zwischen Niederurnen und ZOB (Uster-Pfäffikon-Meilen) wurde – nach 2-jährigem Unterbruch 2020/2021 infolge COVOD-19 Pandemie – am Nachmittag des Ostersamstags bei recht kühlem Frühlingshaften Wetter und anspruchsvollen Schiessbedingungen mit starkem Seitenwind zum 51. Mal wieder ausgetragen. Als Organisator zeichneten die Standschützen Niederurnen auf der Schiessanlage «Fennen» in Niederurnen verantwortlich.

Regio Uster-Pfäffikon-Meilen konnte trotz grösserem Teilnehmerfeld mit 15 von total 20 Schiesssportlern, den Wanderpreis von 2019 nicht verteidigen. Lediglich im Teamwettkampf Standardgewehr 2x30 (2-Stellungen liegend/kniend) konnte Regio knapp mit 3 P. mehr gewinnen.  Im Vereinswettkampf musste sich Regio nach je 180 liegend – und kniend Schüssen auf die A10 Scheibe mit 73 P. weniger geschlagen geben, trotz 1:1 Teamsiegen. Grund dafür war die grosse Überlegenheit mit den Armeegewehren (Stgw 57-03 / Stgw 90) der Standschützen Niederurnen.

Auch in den Einzelwertungen gingen die beiden ersten Ränge an die Standschützen Niederurnen. Regio blieben mit dem Standardgewehr durch Vreni Hollenstein und Stefan Burri lediglich die Ehrenplätze 2 + 3.

Niederurnen Stand führt nun in der Vereinswertung um den Wanderpreis mit 5:3 und nimmt diesen für ein Jahr wieder in ihre Obhut. Die 52. Auflage hat die Regio Organisation am Ostersamstag, 08. April 2023 wieder zu organisieren.

 Heinz Bolliger

Regio: Kniendmatch 2022

 

  1. BSVU / ZUB Kniendmatch Gewehr 300 m

 Am Ostersamstag von 08.30 – 11.30 Uhr wurde zum 17. Mal der 300 m Kniend-Match auf der Schiessanlage „Mühleholz“ in Uster ausgetragen. Zum 5. Mal lief die Organisation des Wettkampfs unter der 2016 ins Leben gerufenen Matchorganisation ZUB (Regio Uster-Pfäffikon-Meilen). Verantwortlich für die Organisation zeichnete der Matchchef des Bezirksschützenverbandes Uster, Werner Homberger, Grafstal.

Das 60 Schüsse umfassende Wettkampfprogramm musste auf die Scheibe A 10 in zwei Programmteilen à 45 Minuten inklusive unbeschränkter Anzahl Probeschüsse absolviert werden. Die Schiessbedingungen waren bei dem kalten Frühlingshaften Wetter und starken Seitenwind recht anspruchsvoll, so dass gegenüber den Vorjahren die Spitzenresultate von 560 – 570 Punkten ausblieben.  

Leider beteiligten sich mit total 18 Matchschützen gegenüber den Vorjahren auch weniger Matchschiesssportler an dieser ersten sportlichen Herausforderung der noch jungen Schiesssaison 2022. Beängstigend ist die Anzahl der Kniend-Schützen bei den Armeegewehren (Stgw 57-03, Stgw 90, Karabiner) brachten doch noch gerade 3 Schützen den Willen auf, dieses anspruchsvolle Programm zu absolvieren!  

Für die besten Resultate sorgten Stefan Burri und Maria Glavina von der SG Uster. Burri erzielte 557 Punkte und Maria (mit GP11) 554. Bei den Armeegewehren brachte es kein Schütze auf 500 P.!

 Heinz Bolliger